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Das Leben leiden können

Gedanken zum Sonntag Sexagesimae 2014

Pfarrer Christian Trappe

Christian Trappe
Pfarrer im Kirchspiel Lippoldsberg

Wir sollen lernen,
auf das Wort und Gottes Willen zu sehen
alsdann werden wir
mit geduldigem Herzen alles erleiden,
wie schwer es auch immer sein mag."

 

Das hat Martin Luther gesagt – und es klingt, na ja, halt wie Kirche!

Das Leben "leiden" können, heißt aber auch, es zu mögen. Ich mag dich leiden, sagen wir zu Menschen, die wir gern haben. Solche Menschen werden zwar nicht immer nach unserer Pfeife tanzen, aber mit ihrem erfrischenden Anderssein tun sie uns gut. Das können wir "leiden".

Genauso ist unser Leben: Es läuft nicht immer so wie wir es gerne hätten. Es gibt so manches, was unsere Wünsche und Pläne durchkreuzt. Manches Kreuz eben, das wir tragen müssen.

Wer davor wegzulaufen versucht, den holt es mit Gewalt ein. Aber wer sich seinem Leiden stellt, entdeckt auch die andere Seite: Dass unser Leben - wenn wir ehrlich sind - doch ein großes Geschenk ist.

Wir sehen das nicht immer. Aber wenn wir auf Gottes Wort hören, dann lehrt es uns zu vertrauen, dass aus allem Leiden immer wieder Freude hervorgeht, und dass selbst im Sterben ein neues Leben verborgen ist.

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