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Worauf warten?

Gedanken zum 4. Sonntag nach Epiphanias 2014

Pfarrerin Renate Wollert

Renate Wollert
Pfarrerin und Vakanzvertreterin im Kirchspiel Eberschütz

Das Warten auf Weihnachten haben wir jetzt hinter uns - wieder einmal. Bis zum nächsten Advent dauert es noch eine Weile.

Und jetzt? Kommt das Warten auf den Frühling? Die ersten Primeln und Narzissen gibt es schon zu kaufen. Und die Tage werden wieder deutlich länger.

Ab dem 2. Februar, dem Tag "Mariä Lichtmess", merkt man das besonders. Auf einmal geht die dunkle Winterzeit in eine Ahnung des Vorfrühlings über, auch wenn es noch kalt ist und Schnee liegt.

40 Tage nach Jesu Geburt, nach unserer Rechnung also am 2. Februar, brachten seine Eltern Jesus in den Tempel, um ihn Gott vorzustellen.

Dort war ein frommer Mann, Simeon. Der hatte sein ganzes Leben lang darauf gewartet, den Heiland zu sehen. Und als er dann das kleine Baby Jesus in den Armen hält sagt er: Jetzt kann ich in Frieden sterben.

Das finde ich beeindruckend. Auf etwas so sehr zu warten, dass damit das Leben sich erfüllt und an sein Ziel kommt, das ist schon großartig. Und es rückt manches ins rechte Licht.

Was ist groß genug, um das ganze Leben danach auszurichten? Was ist es, das bleibt und auch am Ende meines Lebens immer noch am wichtigsten ist? Es lohnt sich, auf diese Fragen eine Antwort zu suchen. Es lohnt sich, die Antwort bei Gott zu suchen.

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