Neue Konfirmandenkonzepte
Entwicklung eigener Frömmigkeitsformen
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Das Ziel einer neuen Ausrichtung in der Konfirmandenarbeit ist, den Jugendlichen verstärkt die Tür zu eigenen Erfahrungen ihrer Spiritualität zu öffnen. Nicht mehr schulähnliche Wissensvermittlung und das Auswendiglernen traditioneller Texte stehen im Vordergrund, sondern die Entwicklung eigener Frömmigkeitsformen.
Die Persönlichkeitsentwicklung der jungen Menschen, die in einer Umbruchzeit zwischen Kindheit und Erwachsensein stehen, soll Raum finden in der Konfirmationszeit. Jugendliche wahrzunehmen und ernst zu nehmen in ihrem Lebensstil und ihren Ausdrucksformen ist ein wichtiger Baustein neuer Konzepte. Gleichzeitig soll ihnen der Blick für ihr Umfeld geöffnet und ihre Wahrnehmung für die Menschen um sie herum geschärft werden werden.
In der Praxis haben sich verschiedene Formen entwickelt, die diese Ziele verfolgen:
- Konfirmandennächte mit Gebetszeiten in der dunklen Kirche
- Initiationsrituale, die den Übergang vom Kind zum Erwachsenen markieren
- intensive Kontakte mit diakonischen Einrichtungen
- Konfipässe, in als "Laufzettel" durch die Gemeindearbeit dienen und die Jugendlichen mit den vielfältigen Aufgaben einer christlichen Gemeinschaft bekannt machen
- projektbezogene Konfiwochen, die den wöchentlichen Unterricht ablösen ...
Infolink: Initiationsritual für Konfirmanden
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