Was bedeutet uns unser Kirchengebäude?
Gedanken zum Sonntag Sexagesimae 2007
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Dr. Alwine Slenczka
Gemeindepfarrerin im Kirchspiel Hofgeismar-Gesundbrunnen mit Schöneberg und Carlsdorf
Diese Frage hat sich eine dörfliche Kirchengemeinde gerade gestellt, als es um wichtige Baumaßnahmen ging. Die Antwort: "Viel. Denn dort bin ich getauft und konfirmiert worden, habe den Kindergottesdienst besucht und dort geheiratet."
Viele Menschen in den Dörfern hängen an 'ihrem' Kirchengebäude, weil es ein beständiger Ort über Traditionen hinweg geblieben ist. Weil die Kirche für einen Wert steht, der die Familientradition bis heute trägt - für eine Würde und einen Wert jenseits von Wirtschaft, Politik oder sozialen Grenzen.
Für andere gehört das Kirchengebäude zum Ortsbild des Dorfes oder der Stadt. Sie gehört eben dazu: Ein Symbol für Beständigkeit, für das Überleben jenseits von allem Wandelbaren.
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In Zeiten, wo man sich die Ausgaben genau überlegen muss, gilt es Kirchen neu mit Leben zu füllen. Sie zu finden als Raum, wo man sich vergewissern kann: "Der Herr ist meines Lebens Kraft; vor wem sollte mir grauen?" (Psalm 27,1).
Wollen wir sie erhalten, dann brauchen die Kirchengebäude die Pflege durch den Gottesdienstbesuch. Der Ort der Tradition lebt davon, dass in diesem Raum laut gebetet, gesungen, gehört wird. Probieren Sie es aus!
Herzliche Einladungen zu unseren Gottesdiensten!
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