Mit der Lizenz zum Trinken?
Gedanken zum Sonntag Quasimodogeniti 2008
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Pfarrer Martin Rautenkranz
Gemeindepfarrer in Helmarshausen
Morgen oder in den nächsten Wochen wird vielen jungen Menschen durch Handauflegung Gottes Segen zugesprochen - bei ihrer Konfirmation.
Das heißt: Die Konfirmandenzeit ist zu Ende - traurig für Lisa, heiß ersehnt für Dennis. Das ist normal!
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Für Mutter Heike ist es die Feier eines Übergangs: Ihr Kind wird erwachsen. Ganz normal. Für Kevin geht's um den große Geldsegen. Absolut normal!
Für Jonas ist tatsächlich das wichtig, was er gelernt hat: Bestätigung der Taufe und eigenes Bekenntnis zu Jesus Christus. Als Zeichen dafür trägt er einen Fisch am Handgelenk. Nicht mehr unbedingt normal!
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Für Mark geht's um die Lizenz, sich bei den 18 Mitkonfirmanden einen einschenken zu lassen. Irgendwann wird er da ziemlich fröhlich sein - oder weggetreten. Auch normal. Aber zum Kotzen!
Wenn sich nämlich Andreas an seine Konfirmation erinnert, fällt ihm zuerst ein, dass er abends auf dem Bürgersteig lag. Hat man ihm erzählt. Wären er und seine Eltern doch etwas unnormaler gewesen!
"Ergreife das ewige Leben, wozu du berufen bist und bekannt hast das gute Bekenntnis vor vielen Zeugen." (I.Tim.6,12).
Das war sein Konfirmationsspruch. Ich wünschte, er hätte den Satz etwas ernster genommen. Denn: Nur lebendige Fische schwimmen gegen den Strom.
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