"Gott, ich doch nicht…!"
Gedanken zum Sonntag Misericordias Domini 2007
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Norbert Mecke
Pfarrer im Kirchspiel Holzhausen
Gedanken, wen Gott so alles gebrauchen kann
Wer fällt Ihnen zuerst ein, wenn Sie an die Mitarbeiter Gottes denken? Petrus? Mutter Theresa? Ein Kirchenvorstand? Oder vielleicht Sie selbst?
"Was ich?!", denken viele. "Was soll Gott schon ausgerechnet mit mir anfangen?!". Na, dann denken Sie doch mal über Folgendes nach:
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Abraham war zu alt. Sarah war unfruchtbar.
Jakob war ein Lügner. Lea war hässlich.
Joseph war misshandelt worden. Mose war ein Mörder.
Gideon war ängstlich. Simson hatte langes Haar.
Hoseas Frau war eine Prostituierte. Rahab war selbst eine Prostituierte.
David war zu jung, hatte einen Nervenzusammenbruch - und eine Affäre.
Elia war selbstmordgefährdet. Jona ist davon gelaufen.
Johannes der Täufer ass Heuschrecken. Petrus verleugnete Jesus.
Die Jünger sind eingeschlafen.
Martha machte sich immerzu Sorgen. Maria war faul.
Der kleine Junge hatte nur fünf Brote und zwei Fische.
Die Samariterin hatte viele Geliebte. Zachäus war zu klein.
Das Fohlen, auf dem Jesus Palmsonntag ritt, war ein Esel
(und einige seiner Jünger ebenfalls).
Paulus war Gefangener, Single und ein schlechter Redner.
Philippus ist plötzlich verschwunden. Timotheus hatte Magengeschwüre.
Und...: Lazarus war tot!
Also: Was ist deine Ausrede?
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Gott gebraucht uns nicht aufgrund dessen, was wir sind, sondern trotz dem, was wir sind. Und das gilt auch für Sie und mich: "Bodenpersonal", auf das Gott nicht verzichten will! Wir gehören genau genommen in die Fortführung der oben aufgezählten biblischen Liste.
Wie könnte Ihre Mitarbeit für diesen "Chef" aussehen? Manchmal reicht für ein paar gute Ideen ein Blick in die Bibel, der Besuch eines Gottesdienstes oder ein Spaziergang durch die Gemeinde mit offenen Augen.
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