Verloren an Heilig Abend!
Gedanken zum Weihnachtsfest 2007
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Rolf W. Hose
Prediger der evangelischen Gemeinschaft Hofgeismar
Ich habe es selbst miterlebt. Die Gemeinde ist in festlicher Runde versammelt. Die Lichter am Baum strahlen ebenso hell wie die Kinderaugen. Die Lieder klingen fröhlich durch das Kirchengewölbe.
Plötzlich sind da ganz andere Töne. Draußen fährt ein Lautsprecherwagen vor. Alle horchen auf: "Achtung, Achtung, eine wichtige Durchsage der Polizei! Seit gestern Abend wird die kleine Verena vermisst. Bitte, helfen Sie mit bei der Suche nach dem Kind!"
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Mit der fröhlichen Andacht ist es vorbei. Die Gedanken kreisen nur noch um das verlorene Mädchen. Wie mag es den Eltern gehen - der kleinen Verena? Und das an Weihnachten!
Kurz darauf kommt die erlösende Meldung: Das Kind ist gefunden! Und wohl auf! Freude darüber erfüllt die Kirche. Die Weihnachtslieder klangen noch nie so schön und dankbar wie an diesem Tag.
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Und vielen wird ganz neu bewusst, dass es an Weihnachten wirklich um ein Kind geht, das Kind in der Krippe, den eingeborenen Sohn Gottes, den verheißenen Heiland. Ihn gilt es in Krippe und Stall zu suchen. Denn seit Weihnachten ist er zu finden.
"Welt ging verloren - Christ ist geboren.
Freue dich, o Christenheit."
Ich wünsche Ihnen, liebe Leser, ein gesegnetes Weihnachtsfest.
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