Mache dich auf und werde licht
Gedanken zum 3. Advent 2007
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Dr. Jochen Bundschuh
Pfarrer und Direktor des Predigerseminars Hofgeismar
Friedenslicht aus Bethlehem
Kassel Hauptbahnhof, 3. Advent, 17.30 Uhr. Der Posaunenchor spielt. Etwa 50 Menschen warten auf das Friedenslicht. Alte und junge, aus Kassel, Vellmar, aus Hofgeismar.
Eine Pfarrerin und ein katholischer Diakon, eine Gruppe aus einer Kindertagesstätte; zum ersten Mal sind einige Muslime mit ihrem Imam da.
Endlich steigt eine Gruppe von Pfadfinderinnen und Pfadfindern aus dem Regionalexpress aus Fulda. Sie bringen die Laterne mit dem Friedenslicht. Ein österreichisches Kind zündet es in der Geburtsgrotte Jesu in Bethlehem an. Dann wird es in eine explosionssichere Lampe gestellt und kommt mit dem Flugzeug nach Wien.
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Am Wochenende des 3. Advents holen Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus ganz Europa das Licht dort ab. Im Zug bringen sie es in ihre Heimatländer, von Bahnhof zu Bahnhof: München, Nürnberg, Würzburg, Fulda, Kassel Hauptbahnhof.
Dann gehen die Pfadfinderinnen und Pfadfinder herum und geben das Licht weiter. Der Glanz der Lichter breitet sich aus: Ein Zeichen der Hoffnung auf Frieden. Aber auch ein Ruf in die Verantwortung. Denn jetzt müssen wir das Licht hüten und weitergeben.
Möglichst viele Menschen soll das Friedenslicht erreichen. Und es soll nicht ausgehen bis zum Heiligen Abend, denn wir zünden damit die Kerzen am Christbaum an.
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Mache dich auf und werde licht, denn dein Licht kommt! Zum Abschluss singen wir einen Kanon. Dann machen wir uns auf nach Hofgeismar.
Wenn Sie auch eine Kerze am Friedenslicht von Bethlehem entzünden wollen, fragen sie in ihrem Pfarramt.
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