Wiederholungen wieder holen
Gedanken zum 2. Advent 2007
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Pfarrer Lars Hillebold
Gemeindepfarrer in Oedelsheim und Gottstreu
Siehe, eine neue Tür öffnet sich. Morgen am zweiten Advent wird es wieder offenbar: Weihnachten kommt. Indem das Fest kommt, wirkt es in den Advent hinein. Ohne Weihnachten kein Advent. Ohne Advent keine Veränderung.
Es ist offenbar: Schaufenster sind geschmückt. Gedanken richten sich auf Geschenke. Das kommende Fest verändert uns - zumindest oberflächlich - schon allein dadurch, dass es wieder kommt.
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"Weihnachten kommt dieses Jahr wiederholt überraschend plötzlich", meint einer. So trifft er auch andere, die mit vollen Taschen fröhlich in der Einkaufspassage vor sich hin murmeln: "Nächstes Jahr kaufe ich alles früher ein!"
Menschen sehen sich wieder. Sie holen die alten Worte hervor, um das eine sich zu wünschen: "Friedliche und gesegnete Weihnachten!" Gute Vorsätze wiederholen sich. Der Advent ist eine glückliche Wiederholung.
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Gott kommt wieder bei uns Menschen an. Siehe, ich komme bald. Halte, was Du hast, damit niemand deine Krone nehme. Der Mensch als Mensch ist die Krone der Schöpfung. Er weiß sie hoffentlich zu tragen. Darum ist Zeit für den Frieden. Eine notwendige Wiederholung im Advent.
Christus holt uns Menschen eben als Menschen wieder zu Gott. Eine krönende Wiederholung. Die letzte Tür wird sich öffnen: Siehe, ich habe vor dir eine Tür aufgetan, und niemand kann sie zuschließen; denn du hast eine kleine Kraft und hast mein Wort bewahrt und hast meinen Namen nicht verleugnet.
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